[ 5. Dezember 2005 | Holger Häger | ]
Viele NS-Verfolgte haben als Folge des während der Nazizeit erlittenen Unrechts keine Familie, auf Grund von Traumatisierungen Probleme mit der Umwelt bzw. den Angehörigen. Ihnen fällt es schwer, Hilfe anzunehmen. Schließlich haben sie oft nur überlebt, weil sie außergewöhnlich stark waren.
Um der wachsenden Einsamkeit etwas entgegenzusetzen, hat der „Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte” in Köln ein Begegnungs- und Erzählcafe initiiert. Alle 14 Tage findet ein Treffen statt, bei dem sich NS-Verfolgte austauschen können und auch ehrenamtliche Mitarbeiter für Gespräche oder die Vermittlung von Hilfen zur Verfügung stehen.
Das Begegnungs- und Erzählcafe findet jeden zweiten Donnerstag statt im
Restaurant der Kölner Senioreneinrichtung